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Museum

Das Museum auf dem Palasthügel

Die Geschichte des Palasthügels

Ein Foto des Zarenpalastes aus dem Jahr 1939 Die große Geschichte des Hügels, auf dem sich das heutige Museum im Palastpark befindet, begann Mitte des 18. Jahrhunderts. August III., König von Polen und Kurfürst von Sachsen ließ sich auf diesem Hügel ein hölzernes Jagdschloss errichten. Stark mitgenommen vom französisch-russischen Krieg, wurde es 1832 von den Russen endgültig zerstört.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde an gleicher Stelle der Zarenpalast errichtet, ein prunkvoller Bau mit 134 Zimmern. Während des Krieges wurde dieser im Juli 1944 teilweise zerstört. Zuvor konnten einige Bewohner Bialowiezas noch Teile aus dem Zarenpalast retten.
Auf den Ruinen des Palastes wurden in den 60er Jahren ein Hotel und ein Museum erbaut, welches Ende des letzten Jahrhunderts komplett neu errichtet und erweitert wurde. Zu dem Museum gehört ein Aussichtsturm, der zu den Museumsöffnungszeiten betreten werden kann.

Das heutige Museum

das Museum auf den Ruinen des einstigen Zarenpalastes Das Museum ist nur mit einer Führung zu besichtigen. Im Museum wird das Leben einheimischer Tiere und Pflanzen nicht nur durch gezielte und stilvolle Beleuchtung der Objekte, sondern auch durch akustische Elemente gekonnt in Szene gesetzt. Sehr sehenswert ist auch der Vogelraum, in dem nahezu alle regional vorkommenden Singvögel mit ihren Stimmen präsentiert werden.
Führungen werden in verschiedenen Sprachen angeboten. Führungen in Fremdsprachen kosten mehr. Es ist möglich sich einer polnischen Führung anzuschließen, jedoch werden die meisten Informationen vom Führer vorgetragen. Auf der gesamten Strecke finden Sie mehrsprachige Computerterminals (englisch, polnisch und deutsch) vor, an denen Sie sich über Geschichte, die Wisente und über die Flora und Fauna des Bialowieza Waldes informieren können.
die Teiche am Fuße des Palasthügels Die Ausstellung und Präsentation ist sehr professionell und liebevoll gemacht und in jedem Fall zu empfehlen. Auch Fragen an die Führung werden kompetent beantwortet.
Der Eintritt in das Museum kostet 12 PLN, ermäßigt 8 PLN. Eine weitere Kasse verlangt nochmals 4 PLN pro Person für die Führung, auch wenn dies am Museumseingang nicht bekannt gegeben wird. Für das Fotografieren muss eine Extragebühr in Höhe von bis 3 PLN entrichtet werden. Das Filmen ist nur mit expliziter Erlaubnis des Direktors gestattet.

Der Aussichtsturm

Blick auf Eichen vom Turm über dem Museum Der Gang auf den Aussichtsturm ist im Museumseintritt bereits inbegriffen. Falls Sie sich es zeitlich leisten können, warten Sie auf gutes Wetter. Ein Fahrstuhl ist vorhanden.


Ticketkasse im Museumsgebäude

Neben Souvenirs, Kartenmaterial und Büchern in verschiedenen Sprachen können hier Eintrittskarten zum "Strengen Schutzgebiet" gekauft werden. Diese werden in jedem Fall benötigt, wenn Sie ein Führung in das "Strenge Schutzgebiet" planen. Gelegentlich werden die Eintrittskarten gleich von Ihrem Führer gekauft, also fragen Sie zur Sicherheit vorher nach.