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Palastpark

Der Park des Zaren

auf einer Wanderung durch den Palastpark

Die Geschichte des Palastparks

Das Gebiet des Palastparks erstreckt sich auf einer Fläche von annähernd einem halben Quadratkilometer. Bis zur Errichtung des Zarenpalastes, Ende des 19. Jahrhunderts, befand sich hier ein Garten. Das in einen Findling im Park eingravierte Jahr 1747 lässt auf den polnischen König und sächsischem Kurfürsten August III. schließen. Leider sind keine Aufzeichnung über Art und Gestaltung des sächsischen Gartens vorhanden. Im Zuge der Errichtung des Zarenpalastes schuf Walery Kornenberg den umgebenden Palastpark.

Gestaltung des Palastparks

Panoramasicht auf die weitläufige Parkanlage Der Palastpark ist den offenen und weitläufigen Englischen Gärten nachempfunden. Auf Wunsch des Zaren sollte der Park so natürlich wie möglich erscheinen. Aus diesem Grund sind alle Wege im Park unbefestigt und Wegkreuzungen stets von Bäumen verdeckt, um Spazierende zu verdecken. Eine Vielzahl von Pflanzen wurde erst aus fernen Ländern eingeschifft. So finden sich im Park, die allgemein für Bauholz genutzte, kanadische Hemlocktanne, Douglastannen, Roteichen und andere farbenprächtige Buchengewächse wieder. Auf dem Gelände des Palastparks befinden sich das Museum mit Aussichtsturm, das älteste Haus Bialowiezas, sowie weitere Gebäude aus der Zarenzeit, wie der Stall und das Palasttor. Obelisk mit Inschrift über den Jagderfolg August III. Im Süden des Palastparks liegen die 2 Teiche. Die ursprünglichen Teiche aus sächsischer Zeit wurden während der Gestaltung des Zarenparks vergrößert. Zwischen beiden Teichen steht ein Obelisk mit polnischer und deutscher Inschrift. Er zeugt vom angeblichen Jagderfolg Augusts III. und seiner Gemahlin bei einer Jagd im Jahre 1753, die eher ein gigantisches und barbarisches Abschlachten, des in einen Korridor getriebenen Wildes, war.

Auf dem Weg durch den Palastpark

Der Palastpark kann bequem auf einem Rundgang erkundet werden. Längs der Wege finden sich einige Informationstafeln zu angrenzenden Pflanzen und Objekten, zum Park oder zur Geschichte des Ortes. Interessant ist der Park auch aus dem Grunde, weil er durch die Verschiedenheit der Bepflanzung zu jeder Jahreszeit andere Impressionen bietet. östlicher Eingang zum Palastpark Wegen der kurzen Wege und der vielseitigen Eindrücke ist ein Spaziergang im Park auch für Kinder und fußschwere Menschen geeignet. Außerdem wurde an den Teichen ein Lernspielplatz für Kinder eingerichtet. Wenn Sie eine geführte Wanderung in das "Strenge Schutzgebiet" planen, starten Sie in der Regel vom Museum. Der Beginn der Wanderung führt somit durch den Palastpark, auf der Sie die ein oder andere zusätzliche Information von Ihrem Führer erfahren können.